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Das Deutsche Rote Kreuz hat ein Spendenkonto für die Hilfe in China eingerichtet:

Deutsches Rotes Kreuz
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BLZ 370 205 00
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Stichwort: China


::: Robert Rauschenberg :::

Robert Rauschenberg ist tot.


Der grosse Pop-Art Künstler starb im Alter von 82 Jahren. Gerade eröffnete seine Ausstellung "travelling 70-76" im Haus der Kunst in München, die noch bis zum 14.09.2008 zu sehen ist.


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::: Ausstellungen :::

KUNST | GRAPHIK | ARCHITEKTUR | DESIGN

Ausstellung
Bayerische Staatsgemäldesammlungen im Glaspalast Augsburg
Von Balkenhol bis Wachter – Skulpturen aus der Sammlung der Pinakothek der Moderne

Pressevorbesichtigung: 21.05.2008, 18.00
Eröffnung: 21.05.2008, 19.00
Ausstellungsdauer: ab 22.05.2008

Nach der ersten Ausstellung mit Werken amerikanischer Kunst aus der Pinakothek der Moderne setzt die zweite Präsentation ihren Schwerpunkt auf das Medium der Skulptur seit 1950. In den Blick genommen wird die plastische Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper, in figurativer wie in abstrahierter Form.

Die Sammlungspräsentation erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, möchte jedoch in Einzelbeispielen die Vitalität einer als akademisch, bisweilen sogar als altmodisch angesehenen Kunstgattung belegen. Denn Künstler fänden es mehr als verwunderlich, »wenn ein Kopf heute nichts mehr hergeben sollte« (Stephan Balkenhol).

Skulpturen aus der Sammlung der Pinakothek der ModerneDas Spektrum der Ausstellung umfasst mehrere Generationen von Bildhauern. Das älteste Werk stammt von Marino Marini (»Reiter«, 1947), das jüngste von Thomas Helbig (»Maschine«, 2007). Zu beobachten sind Bestrebungen, den Körper in einer Metamorphose zu zeigen (Germaine Richier, »La Fourmie«, 1953), ihn in einen Bezug zu antiken Vorbildern zu setzen (Herbert Peters, »Hekate«, 1967), ihn als Objekt zu interpretieren (Walter Pichler, »Lastwagenfahrer«, 1973) oder auf einfachste geometrische Grundformen herunterzudividieren (Rudolf Wachter, »Balken geknickt«, 1985). Eines der zentralen Werke der Ausstellung, Balkenhols »Großer Kopf« (1992), weist Werkzeugspuren, Risse und Splitterungen im Holz auf, betont damit das Expressive und Spontane des Herstellungsprozesses, gleichzeitig aber auch das Alltägliche und den ungeschönten Naturalismus des Motivs. Gezeigt werden Werke u. a. von Stephan Balkenhol, Max Ernst, Lothar Fischer, Thomas Helbig, Anton Hiller, Fritz Koenig, Markus Lüpertz, Marino Marini, Henry Moore, Giulio Paolini, Walter Pichler, Silvia Schreiber, Toni Stadler, Jochen Sendler, Hans Uhlmann, Rudolf Wachter.


Stephan Balkenhol, Großer Kopf | 1992, Plastik 226 x 68,5 x 81,5 cm
© Pinakothek der Moderne, München


Ausstellung:
In Sand gezeichnet – Entwürfe von Alvar Aalto 12.06.-21.09.2008 

Die ersten Skizzen zu einem Projekt veranschaulichen oft deutlicher als der verwirklichte Bau die Entwurfsideen eines Architekten. Am Anfang einer Planung stehen häufig Konzepte und Zeichnungen, die architektonische Vorstellungen in reiner Form, ohne Zugeständnisse oder später erforderliche Abstriche, wiedergeben. Erste Entwurfsskizzen sind sowohl Spiegel idealer Vorstellungen als auch des Prozesses der Formfindung. Mit der Skizze ist man somit dem Architekten oft näher als mit dem fertigen Bau. Unter den herausragenden Baumeistern des 20. Jahrhunderts ist Alvar Aalto (1898-1976) einer der größten Zeichner. Er selbst erklärte einmal seine Leidenschaft für das Zeichnen mit dem Satz: »Gott schuf Papier, um Architektur darauf zu zeichnen«. Die Handzeichnungen des finnischen Architekten sind nicht nur von höchster künstlerischer Qualität, sondern auch zentraler Bestandteil seines Werks, denn von etwa 500 Projekten wurde über die Hälfte nicht realisiert. Die Ausstellung »In Sand gezeichnet – Entwürfe von Alvar Aalto« präsentiert mit Zeichnungen, Modellen und Animationen eine Auswahl der nicht verwirklichten Projekte des berühmten Architekten aus über fünfzig Jahren. Alvar Aalto, Shiraz Art Museum, Iran, 1969Im Nebeneinander der Skizzen wird deutlich, wie Aalto Bauten und Räume aus der Zeichnung heraus entwickelt und wie dabei Ideen und Motive aus früheren Projekten immer wieder neu aufgriffen und modifiziert werden. Die unrealisierten Entwürfe Alvar Aaltos sind zeichnerische Spuren, die sich durch das Gesamtwerk ziehen, ohne je den Zeichentisch verlassen zu haben. Sie geben spannende Einblicke in das Denken eines großen Architekten mit dem Zeichenstift. 

Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Alvar Aalto Museum in Helsinki gezeigt.


Alvar Aalto, Shiraz Art Museum, Iran, 1969
Pinakothek der Moderne


Ausstellung
Sammlung Michael und Eleonore Stoffel

Pressevorbesichtigung: 19.11.2008, 11.00
Eröffnung: 19.11.2008, 19.00
Ausstellungsdauer: 20.11.2008 – Ende Februar 2009

Die Pinakothek der Moderne widmet der bedeutenden Sammlung Michael und Eleonore Stoffel im kommenden Herbst eine umfangreiche Ausstellung. Mit großer Passion hat das Ehepaar Stoffel seit den siebziger Jahren in Köln eine herausragende Privatsammlung vornehmlich deutscher und amerikanischer Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgebaut.

Nach dem Tod von Herrn Dr. Stoffel im Juni 2005 setzte seine Frau Eleonore, die heute vor einem Jahr verstarb, alle Kräfte daran, das gemeinsame Mäzenatentum fortzuführen und die Zukunft der Sammlung in der vorgesehenen Weise zu sichern. Im Februar 2006 konnte die Pinakothek der Moderne einen ihrer kostbarsten Zugewinne verzeichnen: Rund 300 Werke der Stiftung Sammlung Stoffel bereichern zukünftig als unkündbare Dauerleihgabe die Bestände von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Bis vor wenigen Wochen war die gesamte Sammlung noch in Köln untergebracht. Dort wurden die für München bestimmten Leihgaben in den vergangenen zwei Monaten von Mitarbeitern der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen vollständig dokumentiert, inventarisiert und fotografiert. Die zuständigen Restauratoren erstellten dabei umfassende konservatorische Bestandsaufnahmen und führten erste wichtige Sicherungsmaßnahmen durch, um den Umzug der Werke vorzubereiten. Der mittlerweile erfolgreich durchgeführte Transfer nach München eröffnet jetzt die glückliche Perspektive der ersten Ausstellung der Sammlung, die am 19. November 2008 in der Pinakothek der Moderne eröffnet wird.

Zugleich bleibt die Sammlung Stoffel glanzvoll an ihrem Ursprungsort präsent. Denn mit einem, nach dem Tod von Frau Dr. Stoffel formulierten Nachtrag zum Leihvertrag stimmen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zu, dass sie der »Stiftung Skulpturenpark« rund 100 Werke, darunter insbesondere die Außenskulpturen der Sammlung Stoffel, als »ewige Leihgabe« in Köln zur Verfügung stellen. Dank dieser Vereinbarung ist es möglich, die Sammelleidenschaft des Ehepaars Stoffel auch in ihrer Heimatstadt mit einem Schwerpunkt der Kollektion zu ehren. In der Ausstellung wird eine Auswahl von ca. 120 Werken erstmals das facettenreiche Panorama der Malerei und Installationen der Sammlung Stoffel umfassend erschließen. Mit eindrucksvollen Werkblöcken und herausragenden Einzelwerken kann in der Pinakothek der Moderne auf großer Fläche das charakteristische Profil der Sammlung in seiner reichen Qualität und lebendigen Vielfalt präsentiert werden.

Größere Werkkomplexe werden dabei vor allem von Marlene Dumas, Carroll Dunham, Günther Förg, Jörg Immendorff, Mike Kelley, Martin Kippenberger, Per Kirkeby, Hermann Nitsch, Markus Lüpertz, A. R. Penck, David Salle, Rosemarie Trockel und Terry Winters zu sehen sein. Aus der Fülle von Einzelwerken und kleineren Werkgruppen sind an erster Stelle Arbeiten von Georg Baselitz, Lucio Fontana, Helen Frankenthaler, David Hockney, Gerhard Richter, Serge Poliakoff und Antoni Tàpies hervorzuheben. Mit ergänzenden Werken aus dem eigenen Bestand wird die Ausstellung außerdem unterstreichen, wie treffend diese wertvollen Dauerleihgaben die Sammlung der Pinakothek der Moderne auf höchstem Niveau ergänzen.

David Salle

Der begleitende Katalog wird sich mit einleitenden Aufsätzen ausführlich der Geschichte und dem Profil der Sammlung widmen und nicht nur die ausgestellten Arbeiten in den Blick nehmen. Auf diese Weise sowie durch eine reich bebilderte Präsentation und Erläuterung der Werke soll das Ausstellungsbuch bleibend die großen Verdienste von Michael und Eleonore Stoffel ehren und ihre kenntnisreiche Hingabe an die Kunst dokumentieren.

David Salle Coral Made | 1985, 273,5 x 428 cm
Sammlung Michael und Eleonore Stoffel, Pinakothek der Moderne
© VG Bild-Kunst, Bonn


 

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